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Hausrundgang Emma - Speisesaal
Hausrundgang Emma - Speisesaal

 

Erich Schumm Service

Aktuelles - Presse/News

29.05.2017 Erich Schumm Stiftung baut neues Pflegeheim und plant im Haus Emma barrierefreie Wohnungen für Jedermann

Den Neubau des Pflegeheims hat die Stiftung bereits seit Anfang 2013 mit

den Behörden und den zuständigen Stellen besprochen. Im August 2016 wurde das Baugesuch eingereicht. Zeitgleich wurde festgestellt, dass ein Bebauungsplanverfahren für den Neubau notwendig ist.

Für den Umbau des Hauses Emma zu barrierefreien Wohnungen wurde aus genehmigungsrechtlicher Sicht ein zweiter Bebauungsplan notwendig, da im derzeit gültigen Bebauungsplan nur eine Nutzung für betreute Wohnungen zulässig ist. 

1.  Bebauungsplanverfahren     „Erich Schumm Stiftung-NEU“

Das Bebauungsplanverfahren für den Neubau begann Ende November 2016 mit ersten Vorbesprechungen mit der Stadt. Dank einer bürgernahen Umsetzung mit rechtzeitiger Beteiligung der Stiftung am laufenden Verfahren erfolgte am 10.3.2017 die Bekanntgabe des Bebauungsplanes.

Am 12.4.2017 informierte Murrhardts Bürgermeister Armin Mößner die Stiftung über den Eingang einer Stellungnahme des Landratsamts Rems-Murr-Kreis zum Immissionsschutz:

„Gegen den Bebauungsplanim neugeplanten Sondergebiet bestehen Bedenken für eine Einrichtung der Pflege. Pflegeheime und betreutes Wohnen genießen die höchste immissionsschutztechnische Schutzstufe, so dass hier Lärmrichtwerte, wie in einem reinen Wohngebiet, angenommen werden müssen. Da das Gebiet jedoch an ein Gewerbegebiet grenzt, können Konflikte nicht ausgeschlossen werden. In den Unterlagen des Bebauungsplans wird nicht dargelegt, wie einerseits die Bewohner des Pflegeheims vor potentiellem Lärm aus dem Gewerbegebiet geschützt werden sollen, andererseits ist auch nicht erkennbar, wie eine Einschränkung des Gewerbebetriebs durch verschärfte Immissionsrichtwerte verhindert werden soll.“

Bei der Erich Schumm Stiftung stoßen diese Bedenken zu einem so späten Zeitpunkt im Verfahren auf Unverständnis. Eine Lösung kann laut Behörden nur durch das Gutachten eines Lärmschutzspezialisten erreicht werden. Dadurch kommt es im laufenden Verfahren durch neu auftretende Forderungen für die Erich Schumm Stiftung zu Mehrkosten und zeitlichen Verschiebungen.

Wenig Verständnis gibt es seitens des Bauherren auch zu Vorschlägen, die eine mögliche Umplanung und Neuausrichtung der Zimmer vorsehen sowie zu erhöhten Schallschutzmaßnahmen, zum Beispiel durch eine Glasfassade. Die dadurch zusätzlich anfallenden Kosten würden in vollem Umfang in die Investitionskosten für das Bauvorhaben einfließen, heißt es von der Erich Schumm Stiftung. Die ständigen Kostensteigerungen würden zudem als Kalkulationsbasis voll in die Pflegesätze eingehen.

„Derartige Überraschungen und Forderungen sind nach einem so langen Weg der ständigen Rücksprachen mit den Behörden auf der Zielgeraden für uns unverständlich“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Erich Schumm Stiftung, Rolf Barreuther. Seit nun 50 Jahren werde ein Pflegeheim quasi direkt am selben Ort und ohne jegliche Reklamationen betrieben, weder von Anliegern noch von Bewohnern. Der Standort werde gut angenommen und sei mit seiner Nähe zur Stadt seit Jahren bei Bewohnern und Angehörigen geschätzt.

 

2.   Bebauungsplanverfahren       „Fornsbacher Straße“

Das Verfahren wurde Ende Januar 2017 mit einer Vorortbesichtigung des zuständigen Planungsbüros für die

Bebauungsplanerstellung begonnen. Eine erste Stellungnahme der Erich Schumm Stiftung fand Ende März 2017 nach Vorlage eines ersten Entwurfs bei der Stadtverwaltung statt. Die erörterten Punkte werden derzeit vom Planungsbüro in den Bebauungsplanentwurf eingepflegt.

„Im Gegensatz zum Verfahren beim Neubau läuft dieses Bebauungsplanverfahren sehr schleppend“, sagt Barreuther. Eine Beteiligung der Erich Schumm Stiftung sei nicht so zeitnah erfolgt. Aktuell ist für Barreuther ein Ende nicht in Sicht - im Gegensatz zum anderen Verfahren (hier erfolgte die Bekanntgabe des Bebauungsplans bereits nach 3 Monaten). Bereits dreieinhalb Monate seien vergangen, bis am 16.5.2017 der zweite Entwurf des Bebauungsplans der Stiftung vorliege. Nun gilt es, diesen erneut zu prüfen und gegebenenfalls nochmals zu diskutieren. Bis wann eine Bekanntgabe des Bebauungsplanes erfolgen kann, sei unklar.

Beide Bebauungsplanverfahren sind voneinander abhängig, da das Gesamtverfahren als Einheit zu sehen ist. Der Verkauf von Wohnungen im Haus Emma dient als Kapitalstock zur Finanzierung des Neubaus.

Laut Stiftung ist das Interesse für die barrierefreien Wohnungen hoch. Daher gelte es unbedingt, die Zeit zu nutzen. Eine Verschleppung im Verfahren bedeute direkt eine Erhöhung des Risikos für das Gesamtvorhaben. „Wir lassen uns nicht entmutigen“, so der Stiftungsvorstand.